Tiernummer: H17-036



Name: Kuba

Geschlecht: männlich, kastriert

Rasse: Kaukasischer Owtscharka

Gewicht: 65 kg

Schulterhöhe: 72 cm

Geboren: ca. 2013


Beschreibung:

Der Kaukasische Owtscharka Kuba wurde im April 2017 bei uns im Tierheim abgegeben, da seine Besitzer überfordert waren und ihn daher nicht mehr halten konnten. Bevor er zu uns kam, lebte der sensible Rüde fast ausschließlich in einem Zwinger.

Typisch für einen Herdenschutzhund reagiert er anfangs Fremden gegenüber sehr impulsiv und aufbrausend. Frauen gegenüber öffnet er sich eher als Männern, da ist er sehr lange misstrauisch und skeptisch.

Seiner Rasse entsprechend möchte Kuba gern ein Grundstück, mit entsprechend stabilen und hohen Zaun, zum bewachen haben. Dieses ist ihm dann sehr heilig und jeder Fremde wird verbellt, wobei Kuba aber kein Dauerkläffer ist.

Auf Spaziergängen verhält sich der sensible Rüde sehr souverän und ruhig. Vorbeifahrende Autos, LKWs, Radfahrer oder andere Spaziergänger registriert er, aber beachtet diese kaum. Da wir im Tierheim noch keine Vergesellschaftung mit Artgenossen getestet haben, sollten Hundebegegnungen noch mit Vorsicht stattfinden, denn da zeigt er reges Interesse.

Auf einer Pflegestelle, wo er kurze Zeit lebte, gab es mit der kleinen vorhandenen Hündin keine Probleme. Auch Pferde hat er dort kennen gelernt, findet diese aber eher unheimlich. Katzen allerdings, sollten auf gar keinen Fall im Haus sein, denn diese sind für Kuba Feindbild Nummer eins, bei ihrem Anblick kennt er kaum Grenzen und geht gegen Zäune, Türen, Fenster. Aus diesem Grunde konnte er auch leider nicht auf der Pflegestelle bleiben.

Die Grundkomandos wie Sitz, Platz und Pfote geben, kann Kuba schon, nur typisch für Herdenschutzhund liegt es ganz in seinem Ermessen ob er es genau dann macht, wenn sein Mensch es möchte.

Im Auto mitzufahren stellt ebenfalls kein Problem dar, obwohl es noch nicht zu seiner Lieblingsbeschäftigung gehört. Mit Geduld und Ruhe würde er sich aber sicher auch daran gewöhnen.

Kuba ist stubenrein und kann auch sehr gut alleine bleiben.

Bei ihm geht Liebe keinesfalls durch den Magen, denn bei Futter ist der imposante Kerl recht wählerisch.

Ist das Vertrauen zu seinem Menschen ersteinmal aufgebaut, geht er für diesen durchs Feuer und man kann ihn wunderbar kämmen und ausgiebieg kuscheln, was ihn dann zu einem sanften Riesen werden lässt. Kuba genießt die Nähe zu seinem Menschen, ist aber lieber draußen, um sein Terretorium zu bewachen, als im Haus. Dennoch wird er nicht als reiner Hofhund vermittelt.

Da er in seinem bisherigen Leben nicht viel kennengelernt hat, wird er nicht in einen Haushalt mit kleinen Kindern vermitelt. Seine zukünftigen Menschen sollten Hundeerfahrung, am besten mit Herdenschutzhunden, haben. Seine Kraft und das eigenständige Handeln darf nicht unterschätzt werden.